Umwelteinflüsse spielen für die Gesundheit eine wichtige Rolle, vor allem bei Kindern. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie reagieren in vielen Fällen anders - häufig empfindlicher - auf manche Umwelteinflüsse.
Kinder können auf Einflüsse aus der Umwelt nicht nur besonders sensibel reagieren, sondern sich auch manchen Belastungen schwerer entziehen als Erwachsene. Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung sowie die Aufnahme verschiedener Substanzen mit der Nahrung können ihre Gesundheit beeinträchtigen. Erhöhte Aufmerksamkeit verdient die Bewertung von Risiken für kleine Kinder: Diese haben typische Verhaltensweisen, wie Hand-zu-Mund-Kontakt, Krabbeln und Spielen auf dem Boden oder Buddeln, die zur Aufnahme von Schmutz und darin enthaltenen Schadstoffen führen können.
Deshalb haben mehrere Bundesoberbehörden eine Broschüre zu Umwelt und Gesundheit bei Kindern herausgegeben. Die Themen sind breit gefächert: Atemluft, Wasserqualität und Lebensmittel werden unter den Aspekten der Gesundheit der Kinder ebenso angesprochen wie Handystrahlung, Sonnenlicht oder Lärm. Zudem vermittelt die Broschüre etwas darüber, wie Kinder bei der Festlegung von Richt- und Grenzwerten berücksichtigt werden und in welchen Bereichen Vergiftungsgefahren lauern. Erörtert wird auch die Problematik von Allergien bei Kindern, die in Zusammenhang mit deren Umwelt stehen können. Die Broschüre bietet somit interessante Informationen für Eltern, Lehrer und Jugendliche.
Die Broschüre mit dem Titel "Kinder, Kinder! Was hat die Umwelt mit der Gesundheit zu tun" kann bei den Gemeinnützigen Werkstätten Bonn unter Tel. 0228/9753-100 kostenlos bestellt oder unter Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetwww.apug.de, Stichwort "Aktuelles" herunter geladen werden. Die Broschüre ist eine Aktivität zur Umsetzung des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 06.06.2007