Viele Babys und Kleinkinder lieben es, nach dem Baden zu Hause oder im Schwimmbad in ein kuscheliges Badetuch eingewickelt zu werden. Kapuzenbadetücher sind zudem eine gute Alternative zu Bademänteln. Öko-Test hat die Qualität von 22 Badetüchern in unterschiedlichen Preislagen untersucht. Sie kauften in Babyfachgeschäften, bei Versendern, Markenartiklern und auch bei Billiganbietern ein. Das Ergebnis ist erfreulich. Mehr als die Hälfte der Tücher wurde mit sehr gut bewertet, nur zwei Tücher bekamen die Note befriedigend.
Hauptkritikpunkt sind die optischen Aufheller, die in fünf Tüchern stecken. Sie belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Außerdem können sie sich aus dem Textil lösen und auf die Haut gelangen. Überflüssig sind sie allemal. Keines der belasteten Tücher ist rein weiß und neben Farben sieht weiße Baumwolle auch ohne optische Aufheller immer strahlend aus. In fünf weiteren Tüchern stecken die optischen Aufheller lediglich in der Paspel, mit der das Tuch umsäumt ist. Der Anteil der Paspel am Tuch ist aber sehr gering und führte daher nicht zur Abwertung. Die Tücher der meisten Anbieter zeigen aber, dass die Ware so sorgfältig hergestellt werden kann, dass auch Verunreinigungen vermieden werden können.
Das Tuch sollte nicht zu klein gekauft werden, da sich das Kind sonst schnell nicht mehr ganz in das Badetuch einkuscheln kann. Auch auf Applikationen sollte geachtet werden. Besonders in der Kapuze müssen sie gut verarbeitet sein, sonst kratzen sie auf der empfindlichen Kopfhaut.
Wie alle Textilien müssen Kapuzentücher erst einmal in die Waschmaschine. Mögliche Schadstoffreste aus der Produktion, überflüssige Farbe, aber auch Fusseln werden so aus den Tüchern wenigstens zum Teil ausgespült.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test, Heft 02/2005
nach oben Zuletzt aktualisiert am 12.06.2007