Mit Knete zu spielen macht Spaß, regt die Kreativität an und fördert die Motorik. Schon die ganz Kleinen können mit besonders weichem Material Würstchen oder Bälle rollen.
Zwei Grundformen der Knete lassen sich unterscheiden: Knete auf Wasserbasis, die nach einiger Zeit an der Luft aushärtet, und dauerplastische Knete, die weich bleibt. Knete auf Wasserbasis enthält als Grundstoffe Salz und Mehl oder Stärke, ist sehr weich und wird je nach Produkt schon für Kinder ab zwei Jahre angeboten. Da bei den jungen Künstlern noch das eine oder andere Knetkügelchen in den Mund wandern kann, sollten Erwachsene mitkneten und gut aufpassen. Selbst wenn die Knete keine problematischen Stoffe enthält, für kleine Kinder kann schon Salz gefährlich werden.
Einfach formbare, weiche Materialien gibt es auch bei den dauerplastischen Kneten. Recht softe Produkte bestehen zum Beispiel aus Kartoffelstärke und verschiedenen Wachsen. Die etwas schwerer knetbaren klassischen Plastilinkneten enthalten als Füllstoff Kreide. Am meisten Kraft brauchen die kreativen Künstler allerdings für reine Knetwachse, die ganz ohne Füllstoffe auskommen.
Elf von 15 Knetmassen sind von Öko-Test mit "sehr gut" bewertet worden und können rundum empfohlen werden. Zwei weitere Produkte schneiden mit "gut" ab. Es gibt aber auch zwei "mangelhaft" bewertete. In den aushärtenden Kneten Pbs Factory Knetebox und Play-Doh, die für Kinder ab zwei Jahren empfohlen wird, haben die beauftragten Labore Formaldehyd/-abspalter nachgewiesen. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff. An den eingesetzten Farbstoffen dagegen gab es wenig zu kritisieren.
Da die bunten Massen abfärben können, sollte beim Kneten eine abwaschbare Tischdecke untergelegt werden. Kneten mit Wachs lassen sich nur schwer verarbeiten, wenn sie zu kühl gelagert wurden.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test, Heft 09/2006
nach oben Zuletzt aktualisiert am 07.06.2007