Viele Kinder haben Furcht vor der Dunkelheit und gehen schon deshalb ungern ins Bett. Meist reicht schon ein Orientierungslicht für die Steckdose, um das Kinderzimmer sanft zu beleuchten. Diese Nachtlichter gibt es mit vielen verschiedenen kindlichen Motiven. Die Eltern sollten sie aber vor dem Gebrauch im Kinderzimmer testen. Einige erhitzen sich so stark, dass Kinder sich daran verbrennen können.
Auch sollten sich die Lichter nicht in unmittelbarer Nähe zum Bett befinden. Wie bei jedem anderen elektrischen Gerät auch, werden den Organismus belastende Felder erzeugt. Als Faustregel gilt, dass alle Kabel und aktiven Geräte gut einen Meter vom Körper entfernt sein sollten.
Sehr beliebt sind auch Leuchtsterne, die nach dem Ausschalten des Lichts noch eine Weile an der Zimmerdecke oder -wand strahlen. Als Leuchtstoffe sind weder radioaktive Stoffe noch Phosphor enthalten. Dem Kunststoff werden fluoreszierende Farbstoffe wie Fluorescein, Eosin oder Rhodamin B beigemengt. Diese Chemikalien gelten als kaum giftig oder mindergiftig. Vermischt mit dem Kunststoff ist keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten. Für kleine Kinder sollten sie aber trotzdem unerreichbar sein, sie könnten Teile der Folie verschlucken.
Leuchteffekte bei Spielzeug werden auch mit Zinksulfid erzeugt. Auch dieses ist fest eingebettet in Kunststoff ungefährlich. Selbst ein geringer Zusatz von Kupfer, der die Leuchtdauer erhöht, gilt als unproblematisch. Allerdings kann der Kunststoff selbst gefährlich werden, wenn er verschluckt wird und es sich um PVC handelt.
Abzuraten ist von Leuchteffekten, die durch flüssige Chemikalien erzeugt werden. Werden Verschlüsse undicht oder die Hüllen beschädigt, können giftige Stoffe frei werden.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 06.06.2007