Vierbeiner, die sich draußen vergnügen dürfen, schleppen häufig unbemerkt unliebsame Gäste mit nach Hause. Nach dem Blutsaugen verlassen die Flöhe ihren Wirt meist bis zum nächsten Anzapfen und legen in dessen Umgebung auch ihre Eier ab. Die Bisse sind zwar recht klein, jucken aber heftig.
Das Problem: Häufig bemerkt man die Untermieter erst dann, wenn sie sich kräftig vermehrt haben und dann auch Menschenblut nicht verschmähen. Dann werden häufig Insektizide gesprüht, oder das geliebte Haustier bekommt gleich vorbeugend ein Flohhalsband verpaßt. Die darin enthaltenen Gifte können später aber Nervenschäden beim Menschen verursachen. Manche Flöhe sollen sogar schon dagegen resistent sein.
Der Umwelttipp: Wegen der möglichen gravierenden Nebenwirkungen dieser Mittel sollte deshalb auf ungefährliche Methoden zurückgegriffen werden: Einem Befall vorbeugen kann man mit bestimmten ätherischen Ölen, die in das Fell der Tiere gerieben werden. Damit eine Flohplage gar nicht erst entstehen kann, das Fell regelmäßig absuchen. Gefangene Flöhe zwischen den Fingernägeln knacken, ein Floh am Tier läßt auf zehn weitere in der Wohnung schließen. Hund und Katze klare Aufenthaltsplätze zuweisen, diese regelmäßig reinigen und das Lagermaterial bei 60 Grad waschen. Mit dem Staubsauger lassen sich Eier, Larven und Flöhe entfernen, aber nur wenn der Beutel nach getaner Arbeit fest verschlossen weggeworfen wird. Nur in Ausnahmefällen sollte auf natürliches Pyrethrum aus Chrysanthemen-Blüten ohne Zusatzstoffe oder ein synthetisches Insektenhormon zurückgegriffen werden. Nebenwirkungen können aber selbst dabei nie ganz ausgeschlossen werden.
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