Bald startet wieder die Hochsaison für Häcksler. Bäume und Sträucher werden zurückgeschnitten, Stauden und Wurzeln ausgegraben. Zerkleinert können sie als Mulch im Garten bleiben oder auf dem Kompost landen.
Besonders verbreitet sind zwei Typen von Häckslern: Messerhäcksler und Walzenhäcksler. Das Messerschneidewerk ist die älteste Technologie für das Zerkleinern von Gartenabfällen. Mit schnellen 3000 Touren zerhackt es Äste und Gestrüpp. Sie gehören meist zu den preisgünstigeren Modellen, sind allerdings sehr laut. Auch müssen Äste und Heckenschnitt ständig nachgeschoben werden. Dazu neigen die Messermodelle zu Verstopfungen, die nur relativ aufwändig zu beheben sind. Der Wartungsaufwand ist generell höher als bei Walzenhäckslern. Was nach dem Zerkleinern übrig bleibt, eignet sich besser fürs Mulchen als für den Kompost.
Walzenhäcksler arbeiten meist deutlich leiser. Die Äste und anderes Häckselgut werden durch ein Schneid-Quetsch-System zerkleinert. Da es keinen Messerwechsel gibt, ist der Wartungsaufwand gering. Das Häckselgut muss nicht nachgeschoben werden, sondern wird von selbst eingezogen. Verstopfungen sind durch einen einfachen Rücklauf der Walze meist zu beheben. Wenn nicht, kann es kompliziert werden. Das grob zerfaserte und gequetschte Material eignet sich gut zum Kompostieren.
Früher was es üblich, Gartenabfälle zu verbrennen. Das ist schon lange nicht mehr erlaubt. Die Luft ist dadurch besser geworden, dafür sind die Häcksler laut. Um Nachbarschaftsärger zu vermeiden, müssen die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten werden. An Werktagen zwischen 20 und 7 Uhr und am gesamten Sonn- und Feiertag dürfen Rasenmäher und -trimmer, Schredder, Heckenscheren oder Vertikulierer nicht benutzt werden.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 08/2006
nach oben Zuletzt aktualisiert am 08.06.2007