Mücken können einem den Schlaf rauben. Ihr Surren ist nervtötend und die nächtliche Jagd im hellerleuchteten Schlafzimmer oft nicht einmal erfolgreich. Besser ist, die Mücken kommen erst gar nicht ins Haus.
Für alle Arten von Türen und Fenstern gibt es Moskitogitter. Selbst für Lichtschächte und Dachluken sind passende Modelle erhältlich. Soll durch das Fenster nur gelüftet werden, reichen die passend zugeschnittenen, engmaschigen Fliegengitter, die mit Klebestreifen in der Öffnung befestigt werden. Dabei fallen dunkle Netzer optisch deutlich weniger auf als weiße. Komfortabler sind feste Rahmen oder bewegliche Fliegenfenster. Sie erleichtern das Gießen von Blumenkästen und das Fensterputzen. Türen sollten von alleine wieder in Position schwingen, sonst bleibt schnell mal ein Spalt für die Plagegeister offen.
Auch Mückennetze über dem Bett verhindern juckende Mückenstiche. Die Netze müssen gut auf dem Boden aufliegen oder unter die Matratze gesteckt werden. Mücken finden auch das kleinste Loch. Zu nahe darf man dem Netz allerdings nicht kommen, sonst stechen die Mücken durch.
Tabu sollten chemische Keule und Hochtonpiepser sein. Verdampfer mit Pyrethroiden sind wirksam im Kampf gegen die Blutsauger, lösen bei vielen Menschen aber Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen oder gar Nervenschäden aus. Weniger dramatisch wirkt natürliches Pyrethrum, das aus Chrysanthemen gewonnen wird. Es zersetzt sich rasch unter Lichteinwirkung. Dagegen setzen viele Hersteller aber einen Stabilisator ein, so dass die Wirksamkeit verbessert wird – leider auch beim Menschen. Natürliche Düfte wie Zitronengras können helfen, Mücken zu vertreiben. Duftmischungen werden aber nicht von jedem vertragen. Überflüssig sind Hochtöner, da keinerlei Nutzen nachgewiesen werden konnte.
Weitere Informationen auch für Fernreisende:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetReisemedizinisches Zentrum des Bernhard-Nocht-Institutes für Tropenmedizin
nach oben Zuletzt aktualisiert am 09.07.2007