Wenn´s schneit und friert, scheint der Griff zum Streusalz der bequemste Weg zu sein, um die Glätte wirkungsvoll zu bekämpfen. Wegen seiner umweltschädigenden Wirkung ist Salz als Auftaumittel an vielen Stellen bereits verboten worden und wird selbst auf Straßen nur noch sparsam oder gar nicht mehr eingesetzt.
Das Problem: Salz schädigt die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern. Außerdem wird es in Kläranlagen nicht abgebaut, gelangt in Bäche und Flüsse und beeinträchtigt so den Lebensraum Wasser, letztlich auch das Trinkwasser. Von Korrosionsschäden an Autos, Hauswänden und Brücken ganz zu schweigen.
Der Umwelttipp: Um Gehwege und Straßen bei Schnee und Eis verkehrssicher zu halten, gibt es umweltfreundliche Alternativen. Bei Schneefall helfen in jedem Fall der Besen und der Schneeschieber, so lange der Schnee noch nicht zu einer glatten Fläche festgetreten worden ist. Bei Glatteis und bei glatten Schneeflächen reichen auf dem Gehweg und auf dem eigenen Hof abstumpfende Mittel aus. Dazu zählen Sand, Split, Kies, Sägespäne und andere abstumpfende Granulate ohne Streusalz-Beimischung. Aber auch diese Mittel dürfen nur sparsam verwendet werden, weil zu große Mengen die Abwasserkanalisation verstopfen können.
nach oben Zuletzt aktualisiert am ..