Der beliebteste Weihnachtsbaum ist mit etwa 75 Prozent Marktanteil die Nordmanntanne. Ebenfalls gerne gekauft werden Blau- oder Edeltannen, die botanisch zu den Fichten gehören. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland rund 29 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, ein neuer Rekord. Wenn die Christbäume auf dem Weihnachtsmarkt zum Verkauf bereit stehen, haben viele von ihnen bereits hunderte Straßenkilometer hinter sich. Etwa ein Drittel der verkauften Bäume und Zweige werden importiert, überwiegend aus Dänemark und Irland. Zunehmend kommen auch Bäume aus Osteuropa.
Sehr viel umweltfreundlicher ist der Kauf von heimischen Fichten, Kiefern oder Tannen aus durchforsteten Waldbetrieben. Am besten den Weihnachtsbaumhändler fragen, woher seine Bäume stammen. Wenn die Käufer Interesse an Christbäumen aus der Region zeigen, wächst hoffentlich auch das Angebot. Es gibt auch eine Nische für Öko-Weihnachtsbäume, die pestizidfrei gewachsen sind. Sie sind an dem FSC, Naturland- oder Bioland-Siegel zu erkennt. Der Anteil der Bio-Bäume werde aber voraussichtlich noch unter fünf Prozent liegen, schätzt der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie.
Ist der Baum ausgesucht und nach Hause transportiert, stellt sich das nächste Problem: der Baum muss in den Ständer. Neuere Systeme arbeiten mit einem ausgeklügelten Seilzug- oder Klemmensystem, das bequem per Fußhebel oder Kurbel bedient wird. Um die Standsicherheit zu gewährleisten, sollte der Christbaumständer nicht bis zur von den Herstellern angegebenen Maximalhöhe des Baumes ausgenutzt werden. Der Wasserbehälter sollte immer gut gefüllt sein. Ein paar Tage lässt sich damit das Nadeln hinauszögern.
Bäume mit Ballen gehören nicht ins warme Weihnachtszimmer. Sie werden aus der Winterruhe gerissen und wachsen nur selten wieder an.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetRobin Wood, Liste zertifizierter Weihnachtsbaumbetriebe
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetNABU Bremen, Weihnachbäume gegen Spende
nach oben Zuletzt aktualisiert am 15.12.2011