Während früher im Winter keiner die Nacht ohne ein dickes Federbett ertragen konnte, wird heute eine große Auswahl an unterschiedlichsten Füllmaterialien angeboten. Bettdecken gibt es mit klassischer Füllung aus Federn und Daunen, mit Chemiefasern oder mit Naturfasern wie etwa Baumwolle oder Schurwolle. Steppnähte sorgen dafür, dass nichts mehr verrutscht und sich die Decke gut der Körperform anpasst.
Das Problem:
Im Gegensatz zu natürlichen Füllmaterialien nehmen Polyesterfasern die ausgeschwitzte Feuchtigkeit nicht auf. Sie entweicht vielmehr zusammen mit der Körperwärme des Schläfers durch die Bettdecke. Deshalb müssen Füllungen mit diesen Fasern besonders locker und bauschig sein. Man unterscheidet bei synthetischen Fasern hauptsächlich zwischen Hohl-, Voll- und Hochbauschfasern. Hohlfasern sind Spezialfasern, die für Bett- und Kissenfüllungen entwickelt wurden.
Der Umwelttipp:
Die meisten Bettdecken passen nicht in die heimische Waschmaschine und sollten auch nicht in die Trommel hineingequetscht werden. Sie müssen in die Reinigung. Praktisch sind hingegen Vierjahreszeitendecken: Zwei unterschiedlich warme Decken, eine für den Sommer, eine für die Übergangszeiten, werden im Winter zu einer wohlig warmen Decke zusammengebunden. Einzeln können sie sogar zu Hause in der Maschine gewaschen werden, manche sogar mit bis zu 95° C.
Ein tägliches Lüften auf der Fensterbank ist jeder Decke zu empfehlen, damit die in der Nacht aufgenommene Feuchtigkeit entweichen kann. Der besseren Luftzufuhr wegen sollte man auf eine Tagesdecke verzichten, denn Hausstaubmilben, deren Kot Allergien auslösen kann, fühlen sich im Dunkeln und bei Feuchtigkeit besonders wohl.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 06.06.2007