Im Winter weiß man die kuschelige Daunendecke zu schätzen. Sie sorgt für wohlige Wärme, ist dabei leicht und flauschig und schmiegt sich perfekt an den Körper. Dazu ist sie saugfähig und nimmt die Feuchtigkeit auf, die der Körper im Schlaf ausdünstet.
Unter Daunen versteht man das feine, weiche Untergefieder, das vorwiegend von der Brust eines Vogels stammt. Am populärsten sind Oberbetten mit einem Mischverhältnis von 90 Prozent Daunen und 10 Prozent Federn, die meist von Gänsen und Enten stammen. Lange gebräuchliche Angaben wie "Halbdaune" gibt es nicht mehr. Sie sind durch exakte Prozentangaben von Federn und Daunen ersetzt worden.
Wer gesund schlafen will, kann sich getrost in eine Daunendecke hüllen. Öko-Test fand nur wenige Schadstoffe. Alle getesteten Bettdecken enthielten jedoch optische Aufheller, sogar die Federn. Der Kunde wünsche strahlend weiße Bettwäsche, begründen die Hersteller. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.
Eine gewisse Sicherheit garantiert das Kontrollsiegel Traumpass, das die Kontrollgemeinschaft Federn-Siegel vergibt. Es bekommen Hersteller, die ihre Decken regelmäßig durch anonyme Stichproben und ein unabhängiges Institut überprüfen lassen und bestimmte Qualitätsanforderungen einhalten. So dürfen Traumpass-Produkte nur aus neuen Federn und Daunen bestehen, die von Wassergeflügel stammen, also der höchsten Güteklasse. Die besten Gänse- und Entenfedern kommen aus Polen, Ungarn oder Kanada. Ungarn etwa geriet in der Vergangenheit in Verruf, weil das Material tierquälerisch gewonnen wurde. Inzwischen kontrolliert der TÜV Nord, dass die Tiere artgerecht gehalten und gerupft werden. Nicht zu empfehlen ist Billigware aus Fernost.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test, Heft 01/2006
nach oben Zuletzt aktualisiert am 12.06.2007