Für fast jede Sportart gibt es spezielle Schuhe auf dem Markt, so auch zum Wandern, Joggen oder Walken. Ein atmungsaktiver Schuh ist jedoch wertlos, wenn der Strumpf diese Eigenschaft nicht unterstützt. Feuchte oder gar nasse Füße sind nicht nur lästig. Zusammen mit Wärme neigt der Fuß zur Blasenbildung und langfristig gesehen auch zu Fußpilz. Das sollen Funktionssocken verhindern.
Für Kurzzeitsportarten wie das Laufen ist ein Baumwollanteil günstig, da viel Flüssigkeit aufgenommen werden kann. Baumwolle speichert diese aber, das heißt sie bleibt nass. Schurwolle dagegen nimmt die Feuchtigkeit langsam auf und gibt sie stetig wieder ab, reguliert also die Feuchtigkeit und vermindert die Blasen- und Geruchsbildung. Deshalb eignet sie sich für Langzeitsportarten wie das Wandern besser. Die feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft kann auch mit synthetischen Fasern erreicht werden.
ÖKO-TEST hat Funktionssocken getestet und wollte wissen, ob die speziellen Eigenschaften mit Rückständen von Schadstoffen erkauft werden, etwa wenn Anbieter auf antibakterielle und geruchsreduzierende Eigenschaften hinweisen. Die antimikrobielle Wirkung von Silber ist seit Langem bekannt und wird im medizinischen Bereich genutzt. In Funktionskleidung wird Silber zunehmend als Geruchshemmer eingesetzt, da gelöste Silberionen das Wachstum von Bakterien hemmen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich im Laufe der Zeit doch silberresistente Bakterienstämme bilden. Daher sollte auf antibakterielle Ausrüstung lieber verzichtet und die Socken dafür regelmäßig gewaschen werden.
Nur in einem Produkt wurde die äußerst bedenkliche Substanz Triclosan nachgewiesen, die oft mit Dioxinen verunreinigt ist. Auch Weichmacher oder überflüssige optische Aufheller wurden gefunden. Die meisten Socken sind aber empfehlenswert.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test, Heft 10/2005
nach oben Zuletzt aktualisiert am 11.06.2007