Etwa 630.000 Tonnen Waschmittel werden jährlich allein in Deutschland konsumiert. Umgerechnet verbraucht damit jeder Einwohner fast 8 kg Waschmittel im Jahr. Hinzu kommen Weichspüler und weitere Waschhilfsmittel und Wäschepflegemittel.
Umweltfreundliche Waschmittel gibt es nicht. Denn jedes Waschmittel kann Stoffe enthalten, die biologisch nicht vollständig abbaubar sind oder Gewässerorganismen schädigen oder sich in der Umwelt oder den Organismen anreichern. Wer wäscht, nimmt also in jedem Fall eine gewisse Umweltbelastung in Kauf. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Umwelt durch das eigene Waschverhalten weniger zu belasten.
Sie sollten beim Kauf die Angaben zur Ergiebigkeit berücksichtigen, die auf der Verpackung aufgedruckt sind. Konzentrierte Produkte mit hoher Ergiebigkeit erfordern nur eine geringe Dosierung pro Waschgang. So gelangen entsprechend weniger Waschmittelchemikalien in die Abwässer und Gewässer als bei der Verwendung herkömmlicher Waschmittel. Gleichzeitig benötigen die Kompakten kleinere Pakete und sparen Verpackungsmaterial.
Entscheiden Sie sich möglichst für ein Baukastensystem, bei dem das Waschmittel allein oder bedarfsorientiert zusammen mit Wasserenthärter und Bleichmittel verwendet wird. Oder benutzen Sie ein kompaktes Buntwaschmittel und nur für helle Wäsche ein Vollwaschmittel, in dem immer Bleichmittel enthalten sind. Überschreiten Sie keinesfalls die auf der Waschmittelpackung empfohlene Dosierung. Überdosierung bringt kein besseres Waschergebnis, sondern nur höhere Kosten und Umweltbelastung.
Dazu hat das Umweltbundesamt eine kostenlose kleine Broschüre herausgegeben, die unter Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetwww.umweltbundesamt.de auch downloadbar ist.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 06.06.2007