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02.03.2026
Durch den Klimawandel sind Anpassungsmaßnahmen an häufigere Starkregenereignisse und längere Hitzeperioden mit zunehmender Trockenheit dringend notwendig. Gerade in Städten mit einem hohen Anteil an bebauten und versiegelten Flächen steigen die Temperaturen stark an.
Hitze birgt gesundheitliche Gefahren und verursacht einen erhöhten Energiebedarf zur Kühlung. Begrünung und Bepflanzung wirkt der Erhitzung innerhalb und außerhalb von Gebäuden entgegen. Doch im städtischen Umfeld fehlt am Boden häufig der Platz für mehr Grün.
Die Fassaden von Privat- und Gewerbegebäuden bieten ein viel zu oft ungenutztes Potenzial für Begrünungen. Solche vertikalen Grünflächen verhindern das Aufheizen der Wände, wirken temperaturausgleichend, sie binden Schadstoffe wie Feinstaub und wirken schallmindernd. Zudem kann durch die Auswahl ökologisch wertvoller und standortangepasster Vegetation die Biodiversität in der Stadt gefördert werden. Denn begrünte Fassaden bieten ein vielfältiges Nist- und Nahrungsangebot für Insekten und Vögel. Dichtes und großflächiges Blattwerk hält UV-Strahlung, Hagel und Schlagregen von der Fassade ab und schützt die Bausubstanz. Eine begrünte Wand hilft auch gegen Graffitis.
Das Fördermodul „Begrünung von Fassaden“ als ein Teil des Förderprogramms Schwammstadt
wird von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft finanziert. Im Land Bremen wird die Neuanlage von Fassadenbegrünungen bei Neubauten und an vorhandenen Gebäuden mit bis zu 50% der förderfähigen Kosten, aber maximal 5.000 Euro gefördert – sofern die begrünte Fläche in ihrer Endgröße mindestens 10 Quadratmeter beträgt. Auch die Herstellungspflege in den ersten 12 Monaten wird bezuschusst.
Bildquelle: Nicole Pankalla, pixabay.com
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