
Papier, Stifte, Radiergummis, Lineale - das und vieles mehr muss nach den Ferien für die Schule besorgt werden. Auf den Sondertischen von Kaufhäusern und Schreibwarengeschäften sind oft quietschbunte und glitzernde Schulutensilien zu finden. Manch Radiergummi hat die Form einer Comic-Figur oder duftet süßlich. Für Fans von Harry Potter und Co. gibt es vom Schulheft bis zum Federmäppchen teure Werbeprodukte. Zudem ist die Qualität von Riesen-Filzstiftpackungen oder bunten Plastik-Spitzern oft einfach nur schlecht.
Dabei gibt es viele Produkte, die gut für Umwelt und Gesundheit sind und auch noch gut aussehen. Stark zurück gegangen ist in den letzen Jahren der Anteil an Umweltpapier bei Heften und Ordnern - völlig zu Unrecht. Auch Altpapier ist dank chlorfreien Bleichens weiß und lässt sich problemlos auch mit Tinte beschreiben. Der -Blaue Engel- hilft bei der Auswahl.
Unlackierte Buntstifte sind besser als Filz- oder Lackstifte, da sie keine schädlichen Lösungsmittel enthalten. Sogar Textmarker gibt es als Holz-Buntstifte. Anspitzer aus unlackierten Holz oder aus Metall bekommen jeden Stift wieder spitz. Und richtig gut radieren kann man mit Radiergummis aus Kautschuk. Wer auf Filzstifte nicht verzichten möchte, kauft nachfüllbare Stifte auf Wasserbasis. Bei Malkästen sollte auf auswechselbare Farbnäpfe geachtet werden, die Lieblingsfarben lassen sich dann einzeln nachkaufen. Wer schon einmal versucht hat, mit einem Papiermesser an einem Plastik-Lineal entlang zu schneiden, weiß Buchenlineale mit Metallkante zu schätzen. Ganz cool und kostengünstiger sind nachfüllbare Füllfederhalter. Das Tintenfass muss ja nicht unbedingt im Schulranzen transportiert werden. Tintenkiller enthalten bedenkliche Stoffe und erzeugen Plastikmüll. Die beste Lösung: einfach durchstreichen.
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nach oben Zuletzt aktualisiert am 01.06.2007