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Am Mittwoch, den 25. Februar, um 17:00 Uhr findet in der Bremer Volkshochschule der vierte Teil der Veranstaltungsreihe „Der klimaangepasste Garten“ statt. Das Seminar beschäftigt sich mit den häufig in Bremer Gärten auftretenden Problemen Staunässe und hohem Grundwasserstand. In vielen Gebieten gibt es schwere Böden wie Ton und Lehm sowie dauerhaft oder zeitweise sehr nah an der Geländeoberfläche stehendes Grundwasser. Häufig steht dieses bereits ab ein oder zwei Metern unterhalb des Geländes an. Besonders betroffen sind die Stadtteile Findorff, Schwachhausen und Borgfeld.
Schwere Bodenarten und ein hoher Grundwasserstand verhindern bei starkem Niederschlag, wie er in Bremen immer häufiger auftritt, einen guten Wasserabfluss. Das Wasser staut sich in den oberen Bodenschichten oder lässt den Grundwasserspiegel weiter ansteigen. In extremen Fällen zeigt sich dies an der Oberfläche, wenn sich nach länger anhaltendem Regen Pfützen auf Rasenflächen bilden oder der Rasen beim Betreten nachgibt. Da die Bodenbeschaffenheit im Garten unterschiedlich sein kann, sind manchmal auch nur einzelne Bereiche betroffen. Wenn Wasser nicht abfließen kann, entsteht im Boden für die meisten Pflanzen ein ungünstiges Umfeld. Pflanzen, die dauerhaft mit ihren Wurzeln in feuchtem Boden stehen, leiden unter Sauerstoffmangel. Dies hemmt ihr Wachstum und führt zu Wurzelfäule, wodurch die Pflanze langsam abstirbt.
Hartmut Clemen wird in dem Seminar erläutern, worauf es bei nassen Standorten ankommt. Es werden Pflanzen für feuchte Böden sowie Techniken zur Bodenverbesserung und Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt. Kommen Sie vorbei und erfahren Sie, wie Sie sich auch unter schwierigen Bedingungen an einem schönen Garten erfreuen können.
Anmeldung zur Veranstaltung unter: 0421 7070100 / info@bremer-umwelt-beratung.de
Zum Referenten:
Der Naturgärtner Hartmut Clemen hat 22 Jahre den ökologischen Lehrgarten (FlorAtrium) des Landesverbands der Gartenfreunde geleitet. Heute setzt er sein Fachwissen ein, um Gärten an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Tipp:
Sollte die Bodenbeschaffenheit im Garten nicht bekannt sein, kann ein Versickerungsversuch eine erste Einschätzung zur Bodendurchlässigkeit liefern (siehe Link unten). Weiterhin können Grundwasserstandsdaten beim Geologischen Dienst für Bremen erfragt werden.
Anleitung Versickerungsversuch (Geologischer Dienst für Bremen): https://www.gdfb.de/wp-content/uploads/2021/02/Versickerungsversuch_GDfB_210219.pdf
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