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17.03.2026
Ab dem 21. März heißt es: Auf die Steine, fertig, los! Der Wettbewerb „Bremen pflastert ab!“ ruft Bürger*innen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Initiativen dazu auf, versiegelte Flächen zu entsiegeln und anschließend zu begrünen. Der Wettbewerb läuft bis zum 31. Oktober und ist Teil der bundesweiten Initiative abpflastern.de.
Das Ziel von „Bremen pflastert ab“: Im Wettbewerbszeitraum so viele Quadratmeter wie möglich von Pflaster, Beton oder Asphalt zu befreien und somit grüne Flächen zu schaffen, auf denen Wasser versickern kann. So wird die Kanalisation bei Starkregen entlastet. Gleichzeitig wird während Hitzeperioden für Abkühlung gesorgt, das Stadtklima verbessert sich und neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere können entstehen.
Teilnehmen können alle, die eine eigene versiegelte Fläche entsiegeln möchten. Vorgarten, Hinterhof, Firmengelände: alles ist möglich – sogar Hauswände können begrünt und als Wettbewerbsbeitrag eingereicht werden. Wichtig ist, dass Teilnehmende über eine Berechtigung verfügen, die jeweilige Fläche zu entsiegeln. Eine Mindestgröße gibt es nicht, jeder Quadratmeter zählt: Einfach Vorher-Foto machen, Pflastersteine entfernen, Fläche ausmessen und erneut fotografieren, die Quadratmeter online über www.bremen-pflastert-ab.de eintragen und Fotos hochladen. Idealerweise wird die Fläche zum Abschluss auch begrünt.
Alle für „Bremen pflastert ab“ eingetragenen Flächen werden sowohl für den städtischen Wettbewerb, als auch für die bundesweite Wertung der Initiative abpflastern.de berücksichtigt.
Der Wettbewerb schließt mit einer feierlichen Preisverleihung am 19. November 2026, die Auszeichnung erfolgt durch die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Gekürt wird etwa die größte entsiegelte Fläche oder die am besten gelungene Gestaltung. Zusätzlich vergibt hanseWasser ein Preisgeld.
Die Bremer Umwelt Beratung e.V. unterstützt „Bremen pflastert ab!“ und steht Interessierten mit Tipps, Informationen und Beratung zu Klimaanpassungsmaßnahmen und dazugehörigen Fördermöglichkeiten zur Seite. Denn für bestimmte Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen können Bremer*innen, Unternehmen und soziale Einrichtungen eine Förderung von bis zu 5.000 Euro erhalten.
Neben der Beratung möchte die Bremer Umwelt Beratung auch ganz praktisch unterstützen, Wissen weitergeben und selbst aktiv werden: Daher suchen wir eine geeignete Fläche bis 20 m2 in Gröpelingen, die wir im Rahmen eines geplanten Aktionstages und Entsiegelungs-Workshops entsiegeln und begrünen können. Die entstehenden Kosten für die Entsiegelung werden über das Projekt „Biodiverse Cities“ getragen.
Gemeinsam mit Interessierten möchten wir eine bislang befestigte Fläche entsiegeln, den Boden ökologisch aufbereiten und anschließend bepflanzen. Ziel ist es, ganz praktisch erfahrbar zu machen, wie durch Entsiegelung neue, grüne Inseln entstehen, die das Stadtklima verbessern und die Artenvielfalt fördern. Zudem vermitteln wir den Teilnehmenden Praxiswissen und hilfreiche Tipps für die Entsiegelung weiterer, privater Flächen.
Geeignete Flächen für die Umsetzung des Workshops und Aktionstages sind etwa Vorgärten, Hofflächen, Stellplätze oder kleine Randbereiche auf privaten Grundstücken – wichtig ist, dass die Fläche nicht asphaltiert ist und sich für eine gemeinschaftliche Aktion eignet.
Wer eine solche, geeignete Fläche zur Verfügung stellen und gemeinsam mit unseren Fachkräften und weiteren Teilnehmenden entsiegeln möchte, kann sich unter folgendem Kontakt bei uns melden:
Mail: kolfhaus@bremer-umwelt-beratung.de
Tel.: 0421 7070109
Wir freuen uns über Ideen und Mitwirkende aus Gröpelingen – machen Sie mit, jeder Quadratmeter zählt!
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