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05.05.2025
In Deutschland verbringen rund 18 Millionen Menschen die meiste Zeit des Tages an einem Büroarbeitsplatz. Hinzu kommen Studenten und Schüler, die täglich viele Stunden an bildschirm- und büroähnlichen Arbeitsplätzen verbringen. Das bedeutet erhebliche Lebenszeit in geschlossenen Räumen, umgeben von zahlreichen Produkten, die häufig aus erdölbasierten und nicht erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wurden. Die Herstellung, Nutzung und Entsorgung dieser Produkte bringt Belastungen für Umwelt und Klima mit sich.
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) zeigt auf auf ihrer Website www.das-nachwachsende-buero.de, wie eine ressourcenschonende Bürogestaltung möglich ist. Die Plattform bietet eine umfangreiche Produktdatenbank mit konkreten Alternativen für Büro- und Verwaltungsbereiche. Die Bandbreite reicht von Möbeln über Bodenbeläge bis zu Büroartikeln. Die Informationen richten sich primär an die öffentliche Beschaffung, sind aber auch für Unternehmen, Bürogemeinschaften und Privathaushalte nutzbar.
Büroartikel aus zertifiziertem Recyclingpapier machen den Einstieg in die „Grüne Beschaffung“ leicht. Darüber hinaus zeigt der Markt zunehmend Alternativen zu klassischen Kunststoffprodukten: Einige Hersteller setzen bereits auf biobasierte Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke, Zuckerrohr, Zellulose oder Pflanzenölen.
Die Büromöbelbranche hat es da etwas leichter, denn heimisches Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft steht ausreichend zur Verfügung und die Nachhaltigkeit kann ohne weiteres durch anerkannte Umweltzeichen wie Blauer Engel, FSC, natureplus oder PEFC nachgewiesen werden.
Weitere Informationen:
Das nachwachsende Büro, Internetpräsenz
Das nachwachsende Büro, Broschüre (pdf)
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