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25.08.2025
Ein Lagerfeuer schafft eine gemütliche Atmosphäre. Jedoch ist ein Feuer im Freien mit zahlreichen Belastungen für die Umwelt und die Gesundheit verbunden. Selbst bei sachgemäßer Durchführung entstehen beim Verbrennungsprozess viele Schadstoffe wie Ruß, (Fein-)stäube und verschiedene Gase, die in die Luft gelangen und über die Atmung auch in den menschlichen Körper. Die Auswirkungen auf Menschen und Natur in der Umgebung sind größer, als den meisten bewusst ist. Aus Sicht des Umwelt- und Gesundheitsschutzes sind offene Feuer daher nicht empfehlenswert und sollten möglichst selten entzündet werden.
Wenn dennoch gelegentlich ein Lagerfeuer gemacht wird, gibt das Umweltbundesamt einige hilfreiche Tipps: Geeignet sind feuerfeste Behältnisse wie Feuerschalen oder Feuerkörbe auf festem Untergrund. Dies reduziert die Brandgefahr und erleichtert das Löschen. Für ein Feuer ist trockenes, gut abgelagertes Holz empfehlenswert. Auf keinen Fall darf behandeltes Holz verbrannt werden, da dabei hochgiftige Dioxine und Furane entstehen können. Auch Materialien wie Papier, Pappe, Strauch- oder Grünschnitt sowie Kunststoffe sind verboten und setzen unnötig hohe Schadstoffmengen frei.
Zudem ist Sorgfalt beim Umgang mit dem Feuer wichtig. Starker Wind oder Trockenheit erhöhen das Brandrisiko, ein Eimer Wasser zum Löschen sollte griffbereit stehen. Das Feuer nicht unbeaufsichtigt lassen und die Glut vollständig ablöschen. Ausgekühlte Asche gehört in den Restmüll. Wenn möglich, ist es besser, Abstand zur Rauchfahne zu halten, da dort die Schadstoffbelastung am höchsten ist. Auch Rücksicht auf Nachbarn und andere Personengruppen trägt dazu bei, dass ein Lagerfeuer ein seltenes, aber besonderes Erlebnis bleibt.
Bildquelle: d721923/pixabay.com
Weitere Informationen:
Umweltbundesamt
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