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09.08.2026
Aufpusten, Paddel schnappen und los geht das kühle Vergnügen! Stand Up Paddling, kurz SUP, liegt voll im Trend. Immer häufiger sieht man die bunten Boards über Seen und Flüsse gleiten.
Doch wie umweltfreundlich ist der beliebte Wassersport eigentlich?
Stiftung Warentest hat zehn aufblasbare Einsteiger SUPs zwischen 10 und 11 Fuß als Komplettsets mit Zubehör getestet. Sie kosteten zwischen 350 und 888 Euro. Vier Boards erhielten das Gesamturteil „gut“. Ein Board fiel wegen Schadstoffen in der Standfläche mit „mangelhaft“ durch. Beim Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf Schadstoffprüfungen. Untersucht wurden unter anderem die Standflächen und Paddelgriffe auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, und problematische Weichmacher wie Phthalate.
Aufblasbare SUPs bestehen meist aus mehreren Kunststoffschichten, häufig PVC. Diese Materialverbunde lassen sich am Ende ihrer Lebensdauer nur schwer recyceln. Interessant sind deshalb Herstellende, die Recyclingmaterial verwenden, den Materialeinsatz reduzieren oder alte Boards zurücknehmen.Ein robustes und gut verarbeitetes SUP kann viele Jahre genutzt werden. Achten Sie deshalb neben dem Preis auch auf Qualität, Garantie und Haltbarkeit.
Ersatzteile für Paddel, Leash, Pumpe oder Finne können helfen, defekte Komponenten auszutauschen, statt das gesamte Zubehör zu ersetzen. Auch vorhandenes Zubehör sollte möglichst lange genutzt werden. Das Board nach der Nutzung reinigen und vollständig trocknen. Dauerhafte, starke Sonneneinstrahlung vermeiden und das SUP entsprechend den Herstellendenangaben lagern. Das trägt zu einer langen Lebensdauer bei. Ist eine Reparatur nicht mehr möglich, können Rücknahme oder Recyclingmöglichkeiten beim Herstellenden erfragt werden. Auch der örtliche Wertstoffhof kann über die richtige Entsorgung informieren.
Beachten Sie Schutzgebiete und gesperrte Bereiche, halten Sie Abstand zu Wasservögeln und anderen Tieren und meiden Sie empfindliche Ufer und Schilfzonen. Auch die Fahrt zum Wasser zählt. Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder eine Fahrgemeinschaft können den ökologischen Fußabdruck des SUP Ausflugs reduzieren.
Bildquelle: ivabalk, pixabay.com
Weitere Informationen:
Stiftung Warentest, Heft 06/2025
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