Sie befinden sich hier: Umwelttipps > Natur > Insektenbekämpfung
02.10.2026
Kaum jemand mag unerwünschte Krabbeltiere in seiner Wohnung. Deshalb bieten viele Geschäfte zahlreiche Mittel gegen Insekten und andere Tiere an. Doch nicht jedes Tier, das beispielsweise mit Blumensträußen oder Lebensmitteln ins Haus gelangt, ist tatsächlich ein Schädling. Manche Arten sind harmlos oder lediglich lästig und müssen nicht bekämpft werden.
Der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln sollte deshalb gut überlegt sein. Biozide können je nach Wirkstoff und Anwendung gesundheitliche und ökologische Risiken mit sich bringen. Im Haushalt sollte deshalb möglichst auf chemische Mittel verzichtet werden. Wichtig ist zunächst, den Befall richtig zu bestimmen und zu prüfen, ob überhaupt eine Bekämpfung notwendig ist.
Die Möglichkeiten der Schädlingsbekämpfung sind vielfältig. Gefährliche Mittel lassen sich häufig durch einfache, giftfreie Maßnahmen ersetzen. Dazu zählen auch vorbeugende Maßnahmen: Fliegengitter vor dem Fenster, Lebensmittel dicht verschlossen aufbewahren, regelmäßige Reinigung und ein gutes Abfallmanagement. Auch eine geringere Luftfeuchtigkeit kann helfen, denn manche Schädlinge benötigen feuchte Bedingungen.
Harmlose und wirksame Maßnahmen sind beispielsweise regelmäßige Kontrollen, bevor sich ein Befall stark ausbreitet, sowie mechanische Reinigung und das Entfernen befallener Lebensmittel oder Materialien. Bei bestimmten Schädlingen können Kälte oder Wärme helfen: Kleine befallene Gegenstände lassen sich je nach Art beispielsweise im Gefrierschrank oder durch ausreichendes Erhitzen behandeln. Leim- und Pheromonfallen eignen sich vor allem zur Befallskontrolle. Eine vollständige Bekämpfung gelingt damit häufig nicht. Bei hartnäckigem Befall sollte fachlicher Rat eingeholt werden.
Weitere Informationen:
Bitte Suchbegriff eingeben