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14.07.2026
Viele Menschen erleben in der eigenen Familie, was es heißt, wenn die körperlichen Fähigkeiten nachlassen oder die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Plötzlich werden wenige Stufen zum Hindernis, die Dusche oder der Balkon sind kaum mehr nutzbar oder glatte Fliesen werden zur Unfallgefahr. Das gewohnte Leben verliert bestenfalls an Qualität, schlimmstenfalls wird ein Wohnungswechsel notwendig.
Wer möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben möchte, sollte deshalb frühzeitig über eine barrierearme oder barrierefreie Gestaltung der Wohnung nachdenken. Oft reichen bereits kleinere Umbaumaßnahmen aus, um den Alltag deutlich zu erleichtern. Dazu gehören beispielsweise das Entfernen von Schwellen, das Verbreitern von Türen, der Umbau von Bad und Küche, rutschhemmende Bodenbeläge oder die barrierefreie Gestaltung von Terrassen und Balkonen.
Für viele dieser Maßnahmen stehen Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Die KfW unterstützt den Abbau von Barrieren derzeit insbesondere mit dem Förderkredit „Altersgerecht Umbauen (Programm 159)“. Darüber hinaus bieten Länder und Kommunen teilweise eigene Förderprogramme an. Welche Förderung im Einzelfall infrage kommt, hängt von der geplanten Maßnahme und den jeweiligen Förderbedingungen ab.
In Bremen können sich Interessenten an die BAB (Bremer Aufbau Bank) wenden und sich beraten lassen. Am einfachsten ist es, den Förderlotsen zu fragen. Gemeinsam mit dem Klima Bau Netzwerk, in dem auch die Bremer Umwelt Beratung aktiv ist, und der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft hat die BAB das kostenfreie Beratungsprogramm ins Leben gerufen, um diese Fragen zu beantworten. Im persönlichen Gespräch mit dem Förderlotsen gibt es schnell und unkompliziert Antworten sowie einen Überblick über die Förderlandschaft.
In Bremen beraten die Fachleute von KomFort – Beratung für Barrierefreiheit zu den individuellen Möglichkeiten. Sie kennen die technischen Maßnahmen sowie Produkte und geben Tipps für eine sinnvolle Ausstattung und Gestaltung der Wohnung. In der Beratungsstelle befindet sich auch eine Ausstellung. Listen aller förderfähigen Maßnahmen und der technischen Mindestanforderungen stehen dort und im Internet zur Verfügung.
Weitere Informationen:
Der Bremer Förderlotse (BAB)
Bremer Aufbau-Bank (BAB) - Rund ums Haus
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
KomFort – Beratung für Barrierefreiheit
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