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14.07.2026
Kokos und Sisal gehören seit Jahrzehnten zu den bewährten Naturbelägen für den Fußboden. Die robusten Pflanzenfasern ergeben einen strapazierfähigen Teppichboden, der den Anforderungen des Alltags problemlos standhält. Deshalb werden sie gerne in Fluren, Eingangsbereichen oder auch Büroräumen verlegt. Mit ihrer markanten Struktur und natürlichen Optik setzen sie zugleich wohnliche Akzente. Darüber hinaus fühlen sich die Beläge angenehm fußwarm an und laden sich deutlich weniger elektrostatisch auf als viele synthetische Teppichböden. Unangenehme Stromschläge, etwa beim Berühren von Metall-Türklinken, treten deshalb deutlich seltener auf.
Die Kokosfaser wird aus der äußeren Hülle der Kokosnuss gewonnen, Sisalfasern stammen aus den Blättern der Agave. Beide Naturmaterialien reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit und eignen sich daher nicht für dauerhaft feuchte Bereiche. Kokosböden dehnen sich bei Nässe aus und schrumpfen dann beim Trocknen wieder. Das kann entweder zu Wellen im Bodenbelag oder zu Ritzen an den Außenkanten führen. Sisal läuft bei Nässe ein und dehnt sich nicht wieder aus – das ist nicht minder lästig. Vor dem Verlegen sollten die Bodenbeläge 24 bis 48 Stunden im späteren Raumklima lagern, damit sie sich an Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen können.
Sisal und Kokos sind nachwachsende Rohstoffe und gelten als ökologisch sinnvolle Bodenbeläge. Beim Kauf lohnt es sich dennoch, auf schadstoffgeprüfte Qualität und emissionsarme Produkte zu achten. Wer einen möglichst naturbelassenen Boden bevorzugt, wählt Sisal- oder Kokosbeläge ohne synthetische Rückenbeschichtung oder mit einer Trägerschicht aus Naturlatex.
Weitere Informationen:
Bremer Kokosweberei Hersteller und Anbieter von Kokos- und Sisalprodukten
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