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25.05.2026
Große Aquarien mit hohen Wassertemperaturen können zu echten Stromfressern im Haushalt werden. Wie viel Energie ein Aquarium verbraucht, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Größe des Beckens, den gehaltenen Fischarten und der nötigen Wassertemperatur ebenso wie vom Standort, der Umgebungstemperatur und der Beleuchtung. Damit das Hobby bezahlbar bleibt, sollten Aquarienfans einige Punkte beachten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Trotz aller Sparmöglichkeiten gilt aber: Ein Aquarium sollte immer groß genug für die gehaltenen Tiere sein.
Der größte Teil des Stromverbrauchs entfällt in der Regel auf die Beheizung des Wassers, danach folgt die Beleuchtung. Filterpumpen machen meist nur einen vergleichsweise kleinen Anteil aus. Ein 200-Liter-Aquarium benötigt bei einer Wassertemperatur von 25 Grad je nach Standort und Dämmung etwa 500 Kilowattstunden Strom pro Jahr allein für die Heizung. Das entspricht – abhängig vom Stromtarif – grob 150 bis 200 Euro jährlich.
Auch bei tropischen Fischarten sollte die Temperatur deshalb nicht höher eingestellt werden als nötig. Möglicherweise reichen statt 28 Grad auch 27 Grad aus. Das spart rund sechs Prozent Strom. Noch günstiger wird es, wenn heimische Fischarten gehalten werden, die niedrigere Temperaturen bevorzugen.
Schon eine isolierende Platte unter dem Aquarium sowie eine Dämmung an der Rückseite können Wärmeverluste verringern. Auch eine Abdeckung ist wichtig, weil dadurch weniger warmes Wasser verdunstet. Da Leitungswasser meist deutlich kühler ist als das Wasser im Becken, muss es beim Nachfüllen zusätzlich erwärmt werden. Außerdem kann die ständige Feuchtigkeit in der Raumluft bei unzureichender Lüftung Schimmel begünstigen. Luftdicht verschlossen werden darf ein Aquarium allerdings nicht.
Bei der Beleuchtung können Reflektoren die Lichtausbeute verbessern. So lässt sich mit geringerer Leistung die gleiche Helligkeit erreichen. Moderne LED-Beleuchtung ist zudem oft besonders effizient und langlebig. Wichtig ist dabei ein geeignetes, möglichst natürliches Lichtspektrum, damit Fische und Wasserpflanzen gut versorgt sind.
Weitere Informationen:
Energieverbrauch von Aquarien, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (Stand 2026)
Bildquelle: Hans pixabay.com
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