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29.06.2026
Würde eine Umfrage gemacht werden, wie viel Trinkwasser durchschnittlich pro Person am Tag verbraucht wird, kaum jemand würde auf rund 125 Liter tippen. Das sind fast dreizehn große Wassereimer. Doch das sind nur Durchschnittswerte. In Hitzeperioden schnellt der Verbrauch enorm in die Höhe, das haben die Jahre 2018/2019 eindrücklich gezeigt. Da werden unzählige private Gärten bewässert, große Pools gefüllt und öfter geduscht. Plötzlich müssen die Wasserversorger dann rund ein Viertel mehr Trinkwasser zur Verfügung stellen. Das ist sowohl ein Problem für die technisch machbaren Kapazitäten der Versorger als auch für die Wasserressourcen, die für eine sichere Belieferung großer Städte auch langfristig notwendig sind.
Die Menschen in Bremen und der umliegenden Region erhalten hochwertiges Trinkwasser, das zu 100 Prozent aus Grundwasser stammt. Für Bremen wird es zu rund 80 Prozent im Umland gefördert. Da örtlich bereits Umweltschäden durch die Trinkwasserförderung auftreten, sinkt zum Beispiel die mögliche Fördermenge des Wasserwerks Verden bereits jetzt. Eine sichere Wasserversorgung ist jedoch ein wesentlicher Baustein der Daseinsvorsorge.
Wir müssen mit den Folgen der Klimakrise mit zeitweiser Dürre und Hitze einerseits und Starkregen andererseits umgehen. Dabei ist der bewusste Umgang mit Wasser entscheidend. Das betrifft sowohl den Trinkwasserverbrauch als auch den Umgang mit Regenwasser.
Um eine nachhaltige Wasserversorgung langfristig sicherzustellen, muss der Verbrauch reduziert werden. Ein Schritt dazu kann die Gartenbewässerung mit Regenwasser sein. Aus einer großen Vielfalt an Regenspeichern findet sich für jeden Garten eine geeignete Lösung.
Aus dem Förderprogramm Schwammstadt der Senatorin für Umwelt kann für den Einbau von Regenwasserspeichern zur Gartenbewässerung ein Zuschuss beantragt werden.
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Umwelttipp Wassersparen
Foto: Semevent pixabay.com
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