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08.12.2025
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und wie jedes Jahr werden in vielen Familien kleine oder größere Geschenke vorbereitet. Gleichzeitig wächst der Wunsch, bewusster zu feiern und unnötigen Müll zu vermeiden. Eingewickelt in glänzendes Papier und mit Plastikbändern verschnürt, so werden sie meist unter den Weihnachtsbaum gelegt. Gerade zu Weihnachten sind Verpackungen mit glitzerndem Überzug sehr beliebt. Doch alles was glitzert, ist meist auf metallischer Basis entstanden. Das Problem dabei ist, dass Chrom und andere Metalle enthalten sein können, die die Umwelt belasten.
Herkömmliches Geschenkpapier kann Farbstoffe enthalten, die ebenfalls kritisch zu bewerten sind. Auch die durchsichtige Geschenkfolie wird häufig benutzt. Aber ist die Überraschung nicht viel größer, wenn das Geschenk richtig eingepackt ist? Eine gute Alternative ist, Geschenke in Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel zu verpacken. Dieses Papier ist genauso schön und bunt wie das herkömmliche Geschenkpapier. Doch gelten strenge Anforderungen bei der Papierqualität und den verwendeten Farben. Auch Packpapier kann sehr festlich wirken. Es lässt sich wunderbar falten, bemalen und bekleben. Ebenso eignen sich Tücher oder Wellpappe hervorragend zum Verpacken.
Doch nicht nur das Papier kann der Umwelt schaden. Auch die Plastikbänder und Glitzersterne haben es in sich. Daher ist es sinnvoll, natürlichen Materialien den Vorzug zu geben. Papierband, Kordel oder Wolle sind ein guter Ersatz für Kunststoffbänder. Schöne Schleifenbänder sind nach einem kurzen Bügeleiseneinsatz mehrmals nutzbar. Als Dekoration eignen sich zum Beispiel Nüsse, Strohsterne oder Zimtstangen. Tannenzweige oder -zapfen sind bezaubernde und höchst passende Geschenkverzierungen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Schöne Geschenke brauchen auch eine ansprechende Verpackung. Doch aufwendiges Papier, Schleifen und Deko landen oft direkt im Abfall. Mit etwas Kreativität lassen sich Geschenke jedoch deutlich nachhaltiger verpacken, ohne auf eine liebevolle Präsentation zu verzichten.
Egal ob Gutschein, selbstgemachte Leckerei oder ein großer Karton, ein Blick in die eigenen Schränke lohnt sich. In der Weihnachtskiste findet sich vielleicht noch Papier vom letzten Jahr, sorgfältig gefaltet und problemlos wiederverwendbar. Große Bögen eignen sich besonders gut. Auch Zeitungspapier wird, in mehreren Lagen und schön arrangiert, zum echten Hingucker. Mit etwas übrig gebliebener Wandfarbe lassen sich kleine Wintermotive darauf malen.
Alte Stadtpläne, Landkarten oder Kalenderblätter ergeben ausgefallene Verpackungen und passen thematisch sogar perfekt, zum Beispiel bei einem Reisegutschein. Comics oder Magazinseiten lassen sich ebenso kreativ einsetzen. Wer größere Bögen benötigt, kann einfach mehrere Blätter zusammenkleben.
Auch alte Kartons oder Schachteln aus dem Keller sind ideal. Haben sie unschöne Aufdrucke, können sie gemeinsam mit Kindern beklebt, bemalt oder komplett neu gestaltet werden. Für kleine Geschenke eignen sich Schraubgläser sehr gut. Kaperngläser verstecken Schmuck oder Kleinigkeiten und Gurkengläser bieten genügend Platz für Socken, Handschuhe oder eine Mütze.
Bildnachweis: Kari Shea, pixabay.com
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