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31.07.2026
Krümel in der Küche, Schmutz auf der Treppe oder Tierhaare auf dem Sofa - für die schnelle Reinigung zwischendurch sind Akkusauger ideal. Auch kleine bis mittelgroße Wohnungen lassen sich mit den leistungsstarken Geräten meist komplett reinigen. Dank des kabellosen Betriebs bieten sie viel Bewegungsfreiheit, sind schnell einsatzbereit und leicht zu verstauen. Auch als Handstaubsauger sind sie nutzbar.
Im aktuellen Test der Stiftung Warentest überzeugten sieben von 14 Akkusaugern mit guten Reinigungsleistungen. Einige günstige Nachahmer schnitten dagegen nur ausreichend oder mangelhaft ab. Besonders positiv fiel ein Gerät auf, das mit anderen Produkten derselben Marke kompatibel ist. Solche Systemakkus oder austauschbare Bauteile schonen Ressourcen und können langfristig Kosten sparen.
Auf der höchsten Leistungsstufe verkürzt sich die Akkulaufzeit deutlich, während die Geräte im mittleren oder niedrigen Modus wesentlich länger durchhalten. Ein Zweitakku wird bei manchen direkt mitgeliefert. Ein vollständiges Aufladen variiert zwischen einer und über sechs Stunden. Wie alle Lithium-Ionen-Akkus verlieren auch diese mit den Jahren an Kapazität. Ein Ersatzakku kann je nach Herstellenden bis zu 150 Euro kosten.
Leistungsstarke Akkusauger sind oft deutlich teurer als vergleichbare kabelgebundene Staubsauger. Entscheiden Sie sich dennoch für einen Akkusauger, sollte auf einige Merkmale geachtet werden:
Ein wechselbarer Akku verlängert die Lebensdauer und ermöglicht längere Reinigungseinsätze. Ebenso wichtig sind eine gute Ersatzteilversorgung (Akku, Filter, Bürsten) und auch Reparaturmöglichkeiten. Eine Ausreichende Laufzeit auf mittlerer Leistungsstufe sowie ein möglichst großer Staubbehälter. Besonders in Haushalten mit Haustieren oder großer Wohnfläche.
Ein hochwertiger Akkusauger kann für viele Haushalte den kabelgebundenen Staubsauger inzwischen vollständig ersetzen. Bei sehr großen Wohnflächen, vielen Teppichen oder häufigen Grundreinigen bleibt ein kabelgebundenes Gerät jedoch weiterhin Vorteile. Es liefert dauerhaft hohe Saugleistung und ist ohne Ladepausen jederzeit einsatzbereit.
Pflegehinweise:
Da hochwertige Akkusauger häufig deutlich teurer sind als vergleichbare kabelgebundene Staubsauger, lohnt es sich, auf eine lange Lebensdauer zu achten. Dazu gehört eine regelmäßige Pflege: Filter sollten gereinigt oder bei Bedarf ersetzt werden, damit der Motor nicht überhitzt und dauerhaft leistungsfähig bleibt. Nach dem Waschen müssen Filter vollständig trocknen – idealerweise mindestens 24 Stunden –, bevor sie wieder eingesetzt werden. Feuchtigkeit kann das Gerät beschädigen. Auch das Beseitigen von Verstopfungen und das regelmäßige Entwirren der Bürstenwalze tragen dazu bei, die Lebensdauer des Staubsaugers zu verlängern.
Sollte der Staubsauger dennoch einmal defekt sein, ist eine Reparatur oft die umweltfreundlichere Alternative zum Neukauf. Neben den Reparaturangeboten der Hersteller können auch Repair-Cafés eine gute Anlaufstelle sein. Die Bremer Umwelt Beratung bietet regelmäßig Repair-Cafés auf städtischen Recycling-Stationen an. Durch sorgfältige Pflege und einen bewussten Umgang lässt sich die Lebensdauer eines Akkusaugers deutlich verlängern – das schont Ressourcen, den Geldbeutel und die Umwelt.
Bild: Michal Jarmoluk auf pixabay.com
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