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17.07.2026
Kinder reagieren besonders empfindlich auf Sonne. Eltern müssen sie beim Spielen im Freien gut schützen: mit Shirt, Sonnenhut, Sonnenbrille – und einem guten Sonnenschutzmittel. An sonnigen Sommertagen empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz, die intensive Mittagssonne möglichst zu meiden. Denn auch im Schatten unter einem Sonnenschirm oder Baum erreicht noch viel ultraviolette Strahlung die Haut.
Stiftung Warentest und ÖKO-TEST haben Kinder-Sonnencremes mit hohem und sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50 und 50+) untersucht. Viele Produkte schützen zuverlässig vor UV-Strahlen, doch einige hielten den ausgelobten Lichtschutzfaktor nicht ein und fielen im Test durch. Gute Qualität muss dabei nicht teuer sein – zahlreiche empfehlenswerte Produkte stammen aus Drogerien und Discountern. Wer ausreichend Sonnenschutz aufträgt und regelmäßig nachcremt, trägt entscheidend dazu bei, Sonnenbrand und langfristige Hautschäden zu vermeiden.
Sowohl Sonnenschutzmittel mit mineralischen als auch mit organischen UV-Filtern können Kinder wirksam schützen. Entscheidend sind ein zuverlässiger UVA- und UVB-Schutz sowie eine gut verträgliche Rezeptur. Positiv: Problematische UV-Filter oder bedenkliche Inhaltsstoffe spielten in den aktuellen Tests kaum noch eine Rolle. Fast alle Produkte verzichten zudem auf Duftstoffe.
„Wasserfest“ oder „sehr wasserfest“ gehört bei Kinder-Sonnencremes inzwischen zum Standard. Dennoch ist Nachcremen wichtig – vor allem nach dem Baden, Abtrocknen oder starkem Schwitzen. Denn auch wasserfeste Produkte verlieren mit der Zeit an Schutzwirkung. Ein Sonnenschutzmittel darf sich bereits „wasserfest“ nennen, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden noch mindestens die Hälfte des ursprünglichen Lichtschutzes erhalten bleibt.
Weitere Informationen:
Stiftung Warentest, Heft 07/2026
Umwelttipp: Sonnenschutzmittel dick auftragen
Bildquelle: © Helene Souza / pixelio.de
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